Am Sonnenpoint 6, 83533 Edling
ÖFFNUNGSZEITEN:
Mo-Fr 7.00 bis 20.00 Uhr,
Sa 8.00 bis 13.00 Uhr


TEL.:
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16. Januar 2019

25 Spieler - 9 unterschiedlichen Teams - ein Ziel

25 Spieler - 9 unterschiedlichen Teams - ein Ziel Es gibt Geschichten, die schreibt eigentlich nur die Winterpause. Brasilianische Bundesligaprofis verbringen selbst die wenigen Tage der Winterpause in ihrer südamerikanischen Heimat – auch Werder Bremens Ailton. In sechs Jahren schaffte er es ganze einmal pünktlich zum Trainingsstart im kalten Norden. Auf Schalke kam der übergewichtige Brasilianer immerhin rechtzeitig, wenn auch mit einem gebrochenen Finger, den er sich beim Rodeo zuzog.

Probleme, die jene 25 Spieler der COROX-Fußballgruppe wohl eher selten haben werden. Sie nutzten nämlich die Gelegenheit der spielfreien Zeit und brachten – anders als Ailton – ihren Körper auf Vordermann. Konzentriert, hart und mit viel Spaß waren dabei die wichtigsten Prämissen. Von der Regionalligaliga bis runter zur Kreisklasse fanden sich zwei- bis dreimal wöchentlich die Sportler in der neuen COROX-Halle ein und arbeiteten individuell an ihren Schwachstellen. Das Ziel logischerweise physisch stärker und letztlich auch sportlich erfolgreicher zu werden. Mit einer gezielten Vorbereitung auf die anstehenden Wochen wird nicht nur der körperliche Fitnesszustand upgegradet, auch Regenerationszeiten können damit positiv beeinflusst werden. Optimale Voraussetzungen für die nächsten Wochen der anstrengenden Vorbereitungszeit im kühlen und verschneiten Bayern.

25 Spieler – aus 9 Vereinen, ein starkes Bild. Spieler, die sich während der übrigen Saison für gewöhnlich im Punktspielbetrieb duellieren, ja sogar häufig Rivalen sind, legen für den Zeitraum von vier Wochen ihre Waffen nieder. Denn im Therapie- und Trainingszentrum Hans Friedl und dem Athletikzentrum COROX stehen nicht die einzelnen Vereine im Vordergrund. Dort zählen der Sportler, seine Verletzungsfreiheit sowie sein ausschöpfbares Leistungspotential.

 

Stellt sich eigentlich nur noch die Frage, was Ailton mit einer derartigen Arbeitseinstellung vollbringen hätte können. Höchstwahrscheinlich hätte er für seine „Selecao“ auflaufen dürfen.



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