Am Sonnenpoint 6, 83533 Edling
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09. März 2020

Endstation Friedl Hans

Endstation Friedl Hans Wie der Edlinger Osteopath und Physiotherapeut immer mehr zum Rettungsanker für komplizierte Fälle wird

Und so stehen sie beisammen: Einer mit einem Gipsschuh nach einer Mittelfußfraktur, einer mit einer Ruptur des Kreuzbandes, einer mit einer Kopfverletzung und einer mit hartnäckigen Verletzung an den Adduktoren. Sie alle sind von Beruf Fußballspieler. Sie alle warten auf Hans Friedl. Denn genau dieser, von Beruf Olympia-Physiotherapeut, hilft mittlerweile immer dann, wenn andere nicht mehr weiterwissen.


Ein Hauch von Bundesliga im Therapiezentrum Friedl
Andreas Voglsammer hat sich den Traum erfüllt, von dem beinahe alle Kinder träumen: er ist Fußballprofi. Mit harter Arbeit und Ehrgeiz hat er sich hochgekämpft – über Rosenheim, Unterhaching, Heidenheim und nun Bielefeld. Aktuell steht er mit seiner Arminia auf dem ersten Platz der zweiten Bundesliga. Vor wenigen Wochen zog er sich während eines Zweikampfes eines Mittelfußbruch zu. Auch Tobias Schröck und Gordon Büch sind Bundesliga-Spieler. Beide spielen beim FC Ingolstadt 04. Beide sind verletzt. Während Büch sich nach seinem Kreuzbandriss zurück auf das Spielfeld kämpft, laboriert Schröck an einer Adduktorenverletzung. Und obwohl alle in Bundesligaclubs spielen und normal eine 1a-Versorgung haben sollten, nehmen sie viel Zeit auf der Straße in Kauf, um ihre Reha an der Seite von Hans Friedl zu machen.


Erfahrung und individuelle Erfahrung – Friedls Behandlungskonzept
„Mir steht es nicht zu, kritisch zu hinterfragen, warum zahlreiche Spitzensportler lieber hier in Edling ihre Rehabilitation machen wollen als im Heimatverein. Sobald man unser Therapiezentrum betritt, wird man automatisch als Patient wie jeder andere gesehen. Mit all seiner Individualität und seiner Krankengeschichte." Und Friedls Therapiekonzept geht auf. Denn egal ob der Hobby-Sportler von Nebenan, der Angestellte aus der Region oder Top-Sportler aus der Glitzerwelt – sie alle sind dankbar über die helfenden Hände von Friedl und seinem Team. Sein Geheimnis: „Wenn man knapp 25 Jahre im Elitesport dabei ist, sieht man viele. Wenn man darüber hinaus noch den Willen nach ständiger Verbesserung in sich trägt, noch mehr. Mich kann im Grunde keine Diagnose überraschen."


Lorbeerkränze und Lobhudeleien braucht es für Friedl nicht
Wer Hans Friedl kennt, weiß, dass er für seine Arbeit nicht mit Lorbeerkränzen umhängt und im Stadion mit Spruchbannern gehuldigt werden muss. In seiner Arbeit findet er Genugtuung, sobald ein Sportler oder ein normal berufstätiger Patient wieder seiner Tätigkeit nachgehen kann. Für Fußballspieler bedeutet das nun mal Fußballspielen. Wann dies bei den drei Profis aus Bielefeld und Ingolstadt der Fall sein wird, lässt sich Friedl nicht in die Karten schauen. „Mir wäre bereits daran gelegen, sich effektiv und interdisziplinär mit den medizinischen Abteilungen der Proficlubs auszutauschen" – sprach er und eilte zur nächsten Behandlung.



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